Unsere Strecke

In Kürze sehen Sie hier auch einen Beitrag über die Geschichte der Strecke als Linienstrecke 1914-1969, in Restaurierung zur Museumsbahn 1969-1992, im Betrieb als Museumsbahn 1992 - heute. Bitte noch etwas Geduld.

untere Weiche Greuel - (C)M.Lehmann

Unsere Strecke beginnt an der Kohlfurther Brücke, welche leider im Jahr 2009 einem Neubau weichen mußte.

Direkt im Anschluß der Brücke beginnt der Betriebshof. Am Tor empfängt Sie die Bücherstraßenbahn.

Die Gleise 1-3 entsprechen in ihrer Lage dem Bauzustand des Betriebes bis 1969 - das Gleis 3 war das frühere Freiladegleis, auf dem in den Nachkriegsjahren zahlreiche Altwagen der WSW verschrottet wurden. Die Gleis 4-7 wurden von uns einschließlich der Halle neu gebaut.

Direkt nach passieren der Einfahrweiche geht es bergan weiter, in einer Rechtskurve dem Hang entlang...

Die Einfahrweiche aus der anderen Richtung betrachtet. Im Hintergrund. auf Solinger Stadtgebiet, liegen zwar noch die Gleise, aber eine Straßenbahn wird wohl nie wieder darauf fahren. Auf der anderen Wupperseite finden Sie auch das "Café Hubraum".

Am "Schütt" überquert unsere Strecke auf einem hohen Damm eine kleine Straße.

Direkt daneben befindet sich unser Unterwerk. Es liefert den nötigen Strom für unsere Strecke. Seit 1989 ist es im Betrieb.

In der folgenen Haltestelle Schulkohlfurth beschreibt unsere Strecke eine Kehre, um an Höhe zu gewinnen. Eine nahe gelegene Dorfschule stand hier Pate für den Namen, zeitweise hieß diese Haltestelle aber auch "Unterkohlfurth". Es ist die einzige BMB-Haltestelle, an der man sich unterstellen kann.

Haltestelle "Schulkohlfurth" vom Dorf aus gesehen...

Beliebtes Fotomotiv im Sommer ist die "Farnwiese" kurz vor Haltestelle Petrikshammer.

Von der Haltestelle Petrikshammer aus kann man den Manuelskotten bequem per (nicht so steilen) Wanderweg erreichen.

Spezialität der Barmer Bergbahn waren die Ausführung derer Überland-Streckenabschnitte. Die Randsteine, die den Bahnkörper einfassen, werden "Packlage" genannt. Zwischen Petrikshammer und Friedrichshammer befahren die Wagen mehrere kleine Kurven, in denen zur besseren Führung Rillenschienen statt Vignolschienen eingebaut sind.

Eine optische Täuschung. Der Wagen 337 ist längst auf Talfahrt, im Vordergrund sehen wir das einzige in der Ebene verlegte Streckenstück kurz vor der Haltestelle Friedrichshammer.

Haltestelle Friedrichshammer, zweite Möglichkeit, den Manuelskotten zu erreichen, allerdings auf steileren Wege. Hier kreuzt auch der Rundweg "Rund um Wuppertal". Die Haltestelle liegt in einer angemessenden Steigung, daher ist diese bei unseren Fahrern bei Nässe oder Herbstlaub äußerst beliebt
:-)

Nach einer langen Gerade und einem Einschnitt folgt in einer Kehre die Haltestelle Kaltenbach. Größere Bedeutung gibt es hier alljährlich zu Nikolaus. Der Kaltenbach wird hier auf einem Damm gekreuzt, genauso wie übrigens nahe der Haltestelle Friedrichshammer.

Das Gegenstück zur eben erwähnten Kehre bildet die Ausweiche Greuel, hier die talseitige Ansicht mit der Einfahrweiche. Der Name "Greuel" ist von einer früheren Hofschaft her geprägt. An dieser Stelle liegt zur linken Hand ein 2005 neu erbautes Regenrückhalte- becken.

An der Haltestelle Greuel endet derzeit der Betrieb mit Fahrgästen. Das Naturfreundehaus liegt in der Nähe und hier gibt es einen tollen Überblick über das Bergische Land. Bei Zweizugbetrieb fährt der erste Wagen stehts zunächst über die bergseitige Weiche, um umzusetzen. Der zweite Wagen wendet direkt in der Haltestelle und fährt im Abstand von 3 Minuten dem ersten Wagen hinterher.

Derzeit nur intern wird mit Arbeitszügen das Reststück zur Straße Möschenborn befahren. Der Bahnübergang Greueler Weg wurde Anfang der 90er Jahre erneuert und mit Pflastersteinen versehen. Das hier zu sehende Streckenstück folgte im Frühjahr 2009.

Alle Fotos: © B.Esser

Die zukünftige Endstation Möschenborn war früher keine Haltestelle, hier lag nur das durchgehende Streckengleis. Die ersten Museumsbahner der 70er Jahre bauten daraufhin die zweigleisige Endstation in Form einer Ausweiche mit Schutzgleis. Dabei wurde der letzte Gleisbogen Richtung Cronenberg mit einem Gleisjoch der Barmer Bergbahn mit Zahnradbahnstange System Riggenbach gestaltet.

Fotos: © G.Kemper